stellvertretende Geschäftsführerin wirft Blätter neben Drucker
Glossar • Erklärungen rund um den Drucker

additive Farbmischung

Von additiver Farbmischung spricht man immer dann, wenn (farbiges) Licht unterschiedlicher Lichtquellen zusammentrifft bzw. sich vermischt. Der Farbeindruck, den wir von gemischtem Licht wahrnehmen, wird davon bestimmt, welche Ausgangsfarben sich vermischen und wie intensiv jede Ausgansfarbe ist. Die Mischfarbe ist aber stets heller als die Ausgangsfarben, da sich die Lichtenergie addiert.

Additive Farbmischung lässt sich in der Regel auf drei Arten erreichen:

Durch Projektion unterschiedlicher Lichter auf eine Stelle eines Schirms. Auf dem Schirm wird dann die Mischfarbe betrachtet (siehe Bild).
Durch sehr nahe beieinanderliegende Lichtquellen oder Farbpunkte, die vom Auge (genauer: von den Farbrezeptoren) räumlich nicht mehr aufgelöst werden können (z.B. Computer- oder Handydisplays).
Durch eine abwechselnde Farbfolge mit hoher Wechselfrequenz, sodass unser Auge (genauer: die Farbrezeptoren) die zeitliche Abfolge nicht mehr auflösen kann (z.B. rotierender Farbkreisel).
Farbmischung aus Rot, Grün und Blau
Bei technischen Anwendungen wie Computer- oder Handydisplays werden im Prinzip sehr nahe beieinander liegende Lichtquellen mit den Ausgangsfarben Rot, Grün und Blau genutzt. Da diese Farben die unterschiedlichen Zapfen in unserem Auge ansprechen, lassen sich aus diesen drei Farben nämlich sehr gut viele andere Farben mischen - auch Weiß.

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