Glossar

Plotter

Großformat-Druckgerät für Pläne, technische Zeichnungen und Banner — heute meist tintenstrahlbasiert, früher mit Zeichenstiften.

Illustration zum Begriff Plotter

Ein Plotter ist ein Druckgerät für sehr große Formate — typischerweise DIN A2, A1, A0 oder darüber hinaus (Bannerdruck). Plotter werden hauptsächlich in Architektur, Bauwesen, Ingenieurbüros, Werbeagenturen und im Vermessungswesen eingesetzt, wo großformatige technische Zeichnungen, Pläne oder Banner erstellt werden.

Historisch waren Plotter Stift-Plotter (Pen Plotter): Mehrere Zeichenstifte bewegten sich computergesteuert übers Papier und zeichneten Linien — sehr präzise, aber langsam und auf Vektordaten beschränkt. Moderne Plotter sind nahezu ausschließlich Tintenstrahl-Großformatdrucker (Inkjet-Plotter), die wie Bürodrucker arbeiten, nur eben in DIN-A0-Breite und mit deutlich mehr Tintenkartuschen für Farbtreue.

Wer regelmäßig Pläne, Bauzeichnungen, Schilder oder Banner produzieren möchte, kommt um einen eigenen Plotter nicht herum — die Auslagerung an Druckereien wird ab moderater Auftragsdichte teurer. Digital-Direkt bietet Plotter sowohl als Kauf- als auch als Leasing-Lösung an, inklusive Wartungsvertrag.

Praxis & Kontext

Drei Plotter-Klassen sind im Markt: CAD-Plotter (4–6 Farben, optimiert für technische Zeichnungen — z. B. HP DesignJet T-Serie, Canon imagePROGRAF TM), Foto-Plotter (8–12 Farben mit Photo-Black, Gloss-Enhancer — für Fotodruck und hochwertige Poster), und Produktionsplotter (Latex- oder UV-Tinten, für Outdoor-Banner und PVC-Folien). Die Investition liegt bei 2.500–25.000 € je nach Klasse, im Leasing 80–500 € monatlich.

Wirtschaftlich rechnet sich ein eigener Plotter ab ~50 m² Druckfläche pro Monat: Ein A0-Plan kostet beim Copyshop 5–15 €, intern produziert 0,80–2 € (Tinte + Papier). Bei 100 Plänen monatlich ergibt das Einsparungen von 600–1.000 € — die Plotter-Rate wird oft schon vom ersten Monat an gedeckt. Plus: keine Wartezeiten und keine Beschneidungs-Risiken durch externe Dienstleister.

Häufige Stolpersteine

Tinten-Trocknungszeit am Plotter ist häufig unterschätzt — bei pigmentierten Tinten und hoher Sättigung kann ein A0-Druck 5–15 Minuten Nachtrocknung brauchen, sonst verschmiert die Ausgabe. Auch: Plotter-Tinten haben Mindesthaltbarkeit (typisch 12–24 Monate nach Öffnung) — bei seltener Nutzung verstopfen Düsen, was häufige (kostenintensive) Druckkopf-Reinigung erfordert.

Häufige Fragen zu Plotter

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick.

Was kostet ein Plotter im Leasing?
CAD-Plotter (HP T-Serie, Canon TM-Serie): 80–250 € monatlich inkl. Wartung + Tinte. Foto-Plotter mit 8+ Farben: 200–500 € monatlich. Produktionsplotter (Latex/UV): 400–1.500 € monatlich. Im Full-Service-Leasing sind Tinten, Druckköpfe und Reparaturen inklusive.
Welche Auflösung braucht ein CAD-Plotter?
Für technische Zeichnungen reichen 600 × 600 dpi (entspricht Plot-Qualität in CAD-Standards). Für Renderings und Foto-Output sind 1.200 × 2.400 dpi sinnvoll. Wichtiger als reine Auflösung ist oft die Linien-Genauigkeit (Wiederholbarkeit) — bei Architektur-Plänen entscheidend.
Welches Papier braucht ein Plotter?
Standard: gestrichenes Inkjet-Plotter-Papier 90 g/m² in Rollen (Breite 610 / 914 / 1.067 mm typisch). Für stärkere Pläne 120–160 g/m². Hochglanz-Fotopapier für Visualisierungen. Outdoor-Banner: PVC-Folie oder synthetisches Papier. Rollen kosten je nach Qualität 30–80 € à 30–50 m Länge.

Synonyme & andere Schreibweisen: Großformatdrucker, Inkjet-Plotter, Pen Plotter, CAD-Plotter

Wie hängt „Plotter" mit unseren Leistungen zusammen?

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